Gefahrgutsicherung
Gefahrgutsicherung – Neue Punkteordnung greift bei Verstößen

Geänderte Punkteordnung – Verstöße werden nun anders geahndet

Die neue Punkteordnung richtet sich, wie gehabt, auch an Verstöße gegen die Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn und Binnenschifffahrt (GGVSEB). Diese werden beispielsweise in Form von nicht gesicherter, als gefährlich geltender Ladung während des Transports begangen.

Jedoch gilt seit dem 1. Mai 2014 eine 3-stufige anstatt einer ehemals 7-stufigen Punkteskala. Mit einem Punktekonto von 1 bis 3 befindet man sich auf der Stufe Vormerkung, 4 bis 5 Punkte werden als Ermahnung, 6 bis 7 als Verwarnung innerhalb der Punkteordnung eingestuft, bis es bei einem weiteren Punkt zum Verlust des Führerscheins kommt. So verliert man nicht mehr wie vorher bei 16, sondern seit diesem Jahr ab 8 Punkten seinen Führerschein.

Gefahrgutsicherungspflicht des Fahrzeughalters

Werden Versandstücke wie Gefahrgüter nicht ausreichend während des Transports gesichert oder mangelt es auch an einer geeigneten Sicherung nicht-gefährlicher Güter, die durch ein Herunterfallen oder Verrutschen die Gefahrgüter beschädigen könnten, erhalten der Fahrzeugführer und die verladende Person jeweils 1 Punkt als Ahndung des Verstoßes. Zudem muss von Seiten des Fahrzeughalters Ausrüstung zum sicheren Gefahrguttransport zur Verfügung gestellt werden, da das Punktekonto andernfalls auch um 1 Punkt ansteigt.

Abbau des Punktekontos

Bis einschließlich der Stufe Ermahnung, bei einem Punktestand zwischen 1 und 5, kann freiwillig ein Seminar zur Fahreignung besucht werden. Möglich ist dies alle 5 Jahre, um so das Konto um maximal einen Punkt schmälern zu können.

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Brandschutzhelfer
Wissenwertes zum betrieblichen Notfall

Jeder Arbeitnehmer hofft, einen Notfall am Arbeitsplatz niemals miterleben zu müssen. Die vorläufige Anzahl an gemeldeten Arbeitsunfällen in Deutschland lag laut Deutscher Gesetzlicher Unfallversicherung im Jahr 2013 bei 889.276. Bei einem Arbeitsunfall sollte jeder Mitarbeiter vorbereitet sein, um richtig zu handeln und auf diese Weise möglicherweise Leben zu retten.

Gefährdungsbeurteilung und Prävention

Grundsätzlich sind Unternehmen dazu verpflichtet, potenzielle Gefährdungen  durch eine Gefährdungsbeurteilung zu identifizieren. Auf Grundlage dieser sind dann präventive Maßnahmen abzuleiten und vorzunehmen.

Gefährdungsbeurteilungen sollten alle zwei Jahre aktualisiert werden, da mit Veränderung auch neue Gefährdungen einhergehen.

Für eine erhöhte Sicherheit werden Mitarbeiter des Unternehmens als Ersthelfer und Brandschutzhelfer ausgebildet. Regelungen und Vorschriften zur Ersten-Hilfe sind im Abschnitt 9.2 BGI 5063-1 – 9.2 zu finden. 

Grundsätzliches zur Ersten Hilfe: Abschnitt 9.2 BGI 5063-1 – 9.2.2

Grundsätzlich muss auch außerhalb der üblichen Arbeitszeiten und Betriebszeiten immer eine Notrufzentrale erreichbar sein. Zudem muss sichergestellt werden, dass die Unfallstelle immer unverzüglich von externen Helfern erreicht werden kann. Zu diesem Zweck werden Alarmpläne installiert.

Die Bereitstellung von Erste-Hilfe-Material (§25, Abs. 2) und Sanitätsräumen (§ 25, Abs. 4) sowie die Regelungen zu Ersthelfern (§26, Abs. 2) und Betriebssanitätern (§27) werden in der BGV A1 definiert.

Ersthelfer und Betriebssanitäter: Abschnitt 9.2 BGI 5063-1 – 9.2.3

In Unternehmen ab zwei Mitarbeitern müssen Ersthelfer ausgebildet und benannt  werden. Die Ausbildung erfolgt im Rahmen einer zweitägigen Schulung. Eine solche Schulung ist alle zwei Jahre zu wiederholen, um das Wissen aufzufrischen. Die Anzahl benötigter Ersthelfer regelt Abschnitt 9.2.3 BGI 5063-1.

Brandschutzhelfer

Generell müssen alle Mitarbeiter mindestens einmal im Jahr über Brandgefahren und Brandschutzeinrichtungen sowie das entsprechende Verhalten im Brandfall unterwiesen werden. Auch neue Mitarbeiter sind im Rahmen einer Erstunterweisung zu informieren. Die Unterweisungen müssen dokumentiert werden.

Durch praktische Übungen und fachkundige Unterweisung ist eine bestimmte Anzahl von Mitarbeitern im Umgang mit Feuerlöscheinrichtungen zu unterrichten und als Brandschutzhelfer zu benennen. Die Anzahl an benötigten Brandschutzhelfern ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung. Allerdings spielen auch zusätzliche Faktoren wie beispielsweise die Art des Unternehmens oder die Brandgefährdung eine Rolle.  Aus einer normalen Bürobenutzung resultiert in der Regel ein Anteil von circa 5% benötigten Brandhelfern.

Pflicht zur Hilfeleistung

An erster Stelle steht der Selbstschutz. Dennoch – jeder ist verpflichtet im Notfall Hilfe zu leisten – dies gilt nicht nur für Ersthelfer. Die sogenannte Rettungskette beschreibt die Organisation von Hilfemaßnahmen im Unternehmen. Zudem müssen alle Mitarbeiter Kenntnis vom Ablauf einer Rettung im Unternehmen haben sowie über die Kontaktdaten von internen und externen Ansprechpartnern informiert sein.

Erste-Hilfe-Schild bei wolkdirekt.com

Verbandskasten bei wolkdirekt.com

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rohrleitungskennzeichnung
DIN 2403:2014-06: Änderungen der Norm für die Kennzeichnung von Rohrleitungen

Gemäß der DIN 2403:2014-06 gilt, dass Rohrleitungen nach dem Durchflussstoff zu kennzeichnen sind. Die eindeutige Kennzeichnung von Rohrleitungen nach dem Durchflussstoff ist erforderlich, da die Markierung die Sicherheit erhöht, die sachgerechte Instandsetzung unterstützt und die wirksame Brandbekämpfung fördert. Durch die Kennzeichnung von Rohrleitungen nach ihrem Durchflussstoff wird auf Gefahren hingewiesen und somit das Risiko von Unfällen und gesundheitlichen Schäden reduziert. Aus diesem Grund ist die DIN 2403 essenziell für die Arbeitssicherheit in der Praxis.

Die DIN 2403:2014-06 beinhaltet die folgenden Änderungen gegenüber der DIN 2403:2007-05: Zum einen ist die Anpassung der Kennzeichnung von Gefahrenstoffen auf Grundlage der CLP-Verordnung (Verordnung (EG) Nr.1272/2008) erforderlich, zum anderen die Aufnahme von Erläuterungen zur Erkennungsweite. Eine normenredaktionelle Überarbeitung ist erfolgt.

Die DIN 2403 fällt unter die Regeln der Technik und stellt eine Unterstützung der Arbeitssicherheits – Verantwortlichen bei der Umsetzung der Anforderungen der TRGS 201:2011-10 und der ASR A1.3:2013-02 dar, welche die Kennzeichnung von nichterdverlegten Rohrleitungen regeln.

Quelle: Beuth Verlag GmbH, DIN SPEC 4844-4:2014-04: www.beuth.de.

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Markierungsband

Pfeilschilder als Einzeletiketten

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Spezialprodukte zur Rohrleitungskennzeichnung: Kennflex

Man carrying moving box
So Heben und Tragen Sie richtig

Das Tragen und Heben von schweren Lasten kann zu erheblichen gesundheitlichen Schäden führen. Dabei müssen Schäden nicht direkt auftreten, sondern können sich auch langfristig bemerkbar machen. Um gesundheitlichen Schäden vorzubeugen, können einige Maßnahmen getroffen werden. Schließlich führt Krankheit zu Fehlzeiten.

Hebe- und Tragehilfen verhindern, dass Lasten nur aus eigener Körperkraft getragen oder gehoben werden müssen. Da Arbeitsabläufe in Unternehmen jedoch oft innerhalb einer bestimmten Zeit vollzogen werden müssen, verzichten manche Mitarbeiter auf die Inanspruchnahme. Wichtig ist es, den Mitarbeitern einen Anreiz zu geben die Hebe und Tragehilfen auch zu nutzen. Dazu zählt auch eine zeitliche Anpassung der Arbeitsabläufe an die entsprechenden Hilfsmittel.

Hebe- und Tragehilfen

Hebe- und Tragehilfen sind beispielsweise Hubstapler, Flaschenzüge, Kräne, Hebebühnen, Transportwagen und Tragegurte. Zudem kann persönliche Schutzausrüstung wie beispielsweise Schulterpolster, Handschuhe und Sicherheitsschuhe das Tragen und Heben vereinfachen.

Die Richtige Hebe- und Tragetechnik

Richtige Hebe und Tragetechniken sind keine Selbstverständlichkeit. Beim Heben von Lasten gilt, dass diese mit gestrecktem und geradem Rücken gehoben werden sollten. Die Last sollte aus der Hocke aufgenommen werden. Auf die gleiche Weise sollte eine Last auch abgesetzt werden. Eine verdrehte Haltung der Wirbelsäule und ein Hohlkreuz sollten vermieden werden. Beim Tragen gilt es ebenfalls auf eine aufrechte Haltung zu achten sowie eine symmetrische Körperbelastung. Zudem ist es ratsam, die Last möglichst nah am Körper zu transportieren, d.h besser auf der Schulter oder dem Rücken als vor dem Körper.

Das Rückentraining

Ein Rückentraining dient der Prävention von Rückenschäden. Durch die gezielte Stärkung der Rückenmuskulatur wird die Belastung für die Bandscheiben vermindert.

Grenzwertempfehlung zum Tragen und Heben (Angaben pro Schicht)

 Geschlecht Heben und Tragen Alter (Jahre) Häufig (11-35%) Wiederholt (5-10%) Selten (<5%)
Männer Heben 15-18 20 25 30
19-45 25 30 55
Über 45 20 25 50
Tragen 15-28 15 20 30
19-45 20 30 50
Über 45 15 25 40
Frauen Heben 15-18 8 9 13
19-45 9 10 15
Über 45 15 25 40
Tragen 15-18 8 9 13
19-45 10 10 15
Über 45 8 9 13

Persönliche Schutzausrüstung für das Tragen und Heben bei wolkdirekt.com

Sicherer Griff – Handschuhe bei wolkdirekt.com

Handschuhe mit Griffnoppen bei wolkdirekt.com

sicherheitsschuhe
Sicherheitsschuhe – Kategorien, Normen und Richtlinien

Laut einer Statistik der gesetzlichen Unfallversicherung sind bei jedem fünften Arbeitsunfall die Füße betroffen. Ein Gutachten zur Unfallvermittlung belegt, dass ein geeigneter Fußschutz viele Unfälle verhindern oder die Folgeschäden reduzieren kann.

Trägt ein Arbeitnehmer keinen geeigneten Fußschutz, kann dies nicht nur erhebliche gesundheitliche Folgen nach sich ziehen, sondern auch ein Erlischen des Unfallversicherungsschutzes der Berufsgenossenschaft nach sich ziehen.

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Cuttermesser
Cuttermesser / Sicherheitsmesser – die Alleskönner für Ihr Unternehmen

Vielfältiger Einsatz von Cuttermessern mit höchsten Sicherheitsstandards

In einem Unternehmen bieten sich tagtäglich Situationen, die kleine, aber effektive Hilfswerkzeuge erforderlich machen, über deren Beschaffenheit man sich allerdings nicht immer umfassend Gedanken macht. So stellt es sich auch im Falle des Sicherheitsmessers dar, das so zahlreiche Verwendungszwecke im Unternehmen oder Betrieb einnehmen kann, und dessen Existenz meist den betrieblichen Alltag um ein Vielfaches vereinfacht.

Cuttermesser

Cuttermesser / Sicherheitsmesser

Neben der Verwendung bei der Waren- und Produktannahme, in Lagerstätten, bei der Kommissionierung oder in der Produktion kann sich auch eine Verwendung bei Schneidarbeiten in Verkaufsräumen anbieten. Sogar in der Lebensmittelindustrie kommen Cuttermesser / Sicherheitsmesser zum Einsatz, die sich dementsprechend durch eine Beschaffenheit auszeichnen müssen, die ein Verlorengehen von Einzelteilen verhindert. Für all diese Einsatzbereiche bietet die bewährte Marke MARTOR® eine Vielfalt an Produkten an, die es ermöglicht, für jeden betrieblichen oder gewerblichen Einsatz das richtige Sicherheitsmesser finden zu können. So kann mithilfe des Sicherheitsmessers, das in vielen verschiedenen Ausführungen erhältlich ist, das Schneiden von unterschiedlichsten Verpackungsmaterialien bewerkstelligt werden. Insbesondere Kartonagen, Klebeband, Folien und Papier, aber auch Umreifungen aus Kunststoff oder gar Gummi können mit dem entsprechenden Produkt zerteilt oder bearbeitet werden.

In diesem Kontext – und wie der Name bereits verlauten lässt – ist es von größter Wichtigkeit, den Sicherheitsaspekt des Produktes zu beleuchten. Dies stellt ein überaus wichtiges Thema innerhalb eines Betriebes oder Unternehmens dar, um den Mitarbeitern Produkte an die Hand zu geben, mit denen sie unter Einhaltung höchster Sicherheitsstandards agieren können. So kann auf eine einfache Art und Weise ein hohes Maß an Unfallprävention umgesetzt werden. Die Cuttermesser / Sicherheitsmesser von MARTOR® bieten Sicherheitstechniken an, die sich in drei Stufen unterteilen lassen. Von der ersten Stufe aufsteigend bis zur dritten steigert sich das gebotene Maß an Sicherheit, wobei jedes Produkt, unbeachtet der Kategorie, für die Mitarbeiter durch seine Funktionsweise ein auf Sicherheit abgestimmtes Arbeitsgerät darstellt.

Drei Sicherheitsstufen mit ausgefeilter Technik

Cuttermesser Sicherheitsstufe 1

Cuttermesser Sicherheitsstufe 1

Um während des Schneidens die Sicherheit zu erhöhen, hat MARTOR® Techniken in drei verschiedenen Stufen entwickelt: Die erste Stufe gewährt Sicherheit durch einen automatischen, federbelasteten Klingenrückzug. Dieser fällt in die Kategorie der WAK-Technologie, der Klingenrückzug ist dementsprechend willensabhängig. Der Schieber muss zunächst getätigt werden, um die Klinge für den Schneidvorgang herauszuschieben. Wird der Hebel nicht mehr gedrückt, oder das Messer gar aus der Hand gelegt, fährt die Klinge wieder zurück. Während des Schneidens selbst muss der Finger vom Schieber genommen werden, um diese Sicherheitstechnik auszulösen. Durch den ziehenden Schnitt und den Kontakt der Klinge mit dem zu schneidenden Material ist es nicht nötig, den Schieber den gesamten Schneidvorgang über nach vorne zu schieben. Durch das Auslösen dieser Sicherheitstechnik wird im Falle eines Abrutschens vom Schneidgut die Zugfeder in Bewegung gesetzt, die die Klinge zurückfahren lässt.



Cuttermesser Sicherheitsstufe 2

Cuttermesser Sicherheitsstufe 2

Diese Technik bietet eine effektive Form der Sicherheit, stellt allerdings die Grundstufe bei den MARTOR®-Produkten dar, die in Stufe 2 dann noch eine Sicherheitssteigerung erfahren. Der zuvor beschriebene automatische Rückzug der Klinge wird durch die WUK-Technologie der zweiten Stufe mit einem höheren Standard ausgestattet. Der willensunabhängige Klingenrückzug wird ebenfalls bei Kontakt der Klinge mit dem zu zerschneidenden oder zu bearbeitenden Material ausgelöst, jedoch muss nicht aktiv der Finger während des Schneidvorganges vom Schieber genommen werden, sondern selbst bei gedrückt gehaltenem Betätigungshebel wird die Klinge bei Unterbrechung des Schneidvorganges wieder zurückgezogen. Beschreiben lässt sich somit diese zweite Stufe als vollautomatischen Klingenrückzug. Im Falle eines Messers, dessen Klinge sich ein- und ausfahren lässt, gewährt diese Technik beim Schneiden den maximalen Schutz.



Cuttermesser Sicherheitsstufe 3

Cuttermesser Sicherheitsstufe 3

Die dritte und damit höchste Sicherheitsstufe von MARTOR® stellt die Technik der verdeckt liegenden Klinge dar. Es ist beinahe unmöglich, sich bei einem Schneidvorgang zu verletzen, sodass das Unfallrisiko im Unternehmen noch weiter herabgesetzt werden kann. Durch die Gestaltungsform des Sicherheitsmessers, die von der nicht offen liegenden Schneide geprägt ist, können sich zum Teil Einschränkungen in der Verwendung des Schneidwerkzeugs ergeben, doch ist eben andererseits die Unfallgefahr beinahe allumfassend gebannt.

Produkteigenschaften so einmalig wie Ihr Unternehmen

Neben den der Sicherheit dienlichen Techniken, mit denen ein jedes der TÜV-geprüften MARTOR®-Produkte ausgestattet ist, lassen sich ebenfalls zahlreiche Eigenschaften aufzählen, durch die jedes Cuttermesser / Sicherheitsmesser für einen bestimmten Verwendungszweck und die Bearbeitung eines bestimmten Materials genau zugeschnitten ist.

Dies beginnt bereits bei den unterschiedlichen Materialien und Formen, die bei den Produkten von MARTOR® Verwendung finden. Während sich bereits bei den drei verschiedenen Sicherheitstechniken die Möglichkeit bietet, die passende Stufe für sein Unternehmen und seine Mitarbeiter zu wählen, besteht ebenfalls bei der Form- und Materialbeschaffenheit der Produkte in jeder Stufe eine hohe Wahlfreiheit. Überaus wichtig bei der Benutzung eines Sicherheitsmessers im Unternehmen ist die Abnutzungszeit, die durch die passenden Materialien so lange wie möglich hinausgezögert werden kann. So existieren Produkte, die aus abriebfestem Kunststoff gefertigt sind, einen aus Aluminium gefertigten Griffkörper besitzen oder mit einer rostfreien Metallhülse ausgestattet sind. Metallkappen wiederum sorgen an den Messerflanken für einen erhöhten Abriebschutz beim Schneidvorgang von harten und aggressiven Materialien.

Da in einem Betrieb zahlreiche Einflüsse auf das verwendete Sicherheitsmesser einwirken, kann so jedem Umstand mit dem passenden Messer getrotzt werden. So erhöht sich die Langlebigkeit und Stabilität des einzusetzenden Gebrauchsgegenstandes. Die verwendeten Materialien schlagen sich selbstverständlich auf die Funktion und Arbeitsweise des Sicherheitsmessers nieder. So sind ebenfalls Produkte aus schwerem und robustem Zink-Druckguss im Angebot von MARTOR® bei wolkdirekt erhältlich, die aus einem Guss gefertigt sind und für Kraftschnitte, die auch durch Faust-Zug-Schnitt erfolgen, ideal geeignet. In diesem Fall kann es ebenfalls nötig sein, die Klinge in einer Position verbleiben zu lassen, was durch einen optionalen Klingen-Feststeller ideal gewährleistet wird. So können relativ leichte Produkte in einem Betrieb das optimale Arbeitsgerät sein, während mit einem relativ schweren und robusten Produkt auf eine andere betriebliche Gegebenheit eingegangen werden kann. Dies wird zudem durch die Form unterstützt, in der das Sicherheitsmesser selbstredend auch aus ganz praktischen Gründen gestaltet ist.

Bedingung für den regelmäßigen Einsatz des Messers innerhalb des Betriebes stellt daher die gute Handhabung dar. So zeichnen sich die Produkte von MARTOR® durch eine handliche Form aus, die durch ein ergonomisches Design, hervorgerufen wird. Konkret wird dies beispielsweise durch einen abgerundeten Messerrücken oder einen der Form der umschließenden Handfläche angepassten Zangengriff, ebenfalls mit weicher Griffkomponente erhältlich, ermöglicht. Als Resultat ergibt sich eine natürliche Handstellung während des Arbeitsprozesses und eine angenehme Auslösekraft des Hebels. Wird ein Sicherheitsmesser sehr lang und häufig ohne Unterbrechung genutzt, kann es für den Anwender in manchen Situationen vorteilhaft sein, wenn sich das Produkt nur durch ein geringes Gewicht auszeichnet, jedoch kann gerade auch, wenn Schutzhandschuhe getragen werden, ein etwas höheres Gewicht hilfreicher sein, um eine rutschfeste Benutzung möglich zu machen. Durch jede Form- und Materialeigenschaft, für die sich in dem vielfältigen Online-Angebot von wolkdirekt bei den MARTOR®-Produkten entschieden werden kann, wird die Zufriedenheit des Anwenders erhöht. Selbst bei längerer und häufiger Nutzung kann die Effektivität und in diesem Zuge auch die Produktivität für den Anwender beibehalten werden.

Eine ganz zentrale Eigenschaft, die es bei einem Cuttermesser / Sicherheitsmesser zu betrachten gibt, stellt die Beschaffenheit der Klinge dar. Auch hier ist es möglich, aus vielen unterschiedlichen Produkten auszuwählen, um das für die betrieblichen Gegebenheiten und entsprechenden Verwendungszwecke optimale Sicherheitsmesser zu finden. Je nach Material, das in bestimmten Arbeitsschritten bearbeitet werden muss, ist es demnach nötig, ein anderes Produkt zur Hand zu haben. Daher variieren die Klingen je nach gewünschter Materialstärke und zeichnen sich durch unterschiedliche Schliffe wie Breitschliff – mit oder ohne abgestumpften Spitzen – aus, um für alle sich bietenden betrieblichen Anforderungen an ein Sicherheitsmesser gewappnet zu sein. So kann es zum einen von Nöten sein, in einem bestimmten Fall nur dünne Folien zu schneiden, ein anderes Mal jedoch sind starke, feste Folien oder auch Leder, Kartonumreifungen oder gar Sicherheitsgurte zu bearbeiten und zu schneiden. Hakenklingen wiederum dienen dazu, Textilien oder auch Garn zu zerteilen, während beispielsweise eine rotierende Klingenführung auch weitere nachgebende Materialien schneidbar macht.

Bei all diesen verschiedenen Klingeneigenschaften bleibt die jeweilige Sicherheitstechnik der entsprechenden Stufe, wie z. B. der Klingenrückzug, selbstverständlich erhalten. Verschiedene Klingentypen sind meist für ein und dasselbe Modell leicht austauschbar und montierbar, sodass der Verwendungszweck des Sicherheitsmessers auch spielend leicht verändert werden kann, ohne auch den Griff austauschen zu müssen. Neben der Stärke der Klinge kann sie sich zudem noch durch ihre rostfreie Eigenschaft, eine hohe Biegsamkeit oder besondere Länge auszeichnen, woraus eine extrem geringe Bruchgefahr resultiert. Auch dies kann in bestimmten Situationen innerhalb eines Betriebes gefordert sein, weshalb es möglich ist, Sicherheitsmesser auch mit diesem Merkmal im Online-Shop von wolkdirekt.com zu bestellen. Über die Stärke der Klinge hinaus ist es zudem bei einem Sicherheitsmesser, insbesondere im Kontext der zuvor beschriebenen Sicherheitstechniken, von großer Wichtigkeit, wie die Klinge aus dem Griffkörper überhaupt heraustritt, um das Werkzeug dann zur weiteren Arbeit zu verwenden. Elementar dafür ist der Schieber, der in unterschiedlicher Weise am Cuttermesser / Sicherheitsmesser angebracht sein kann. Der Schieber kann somit seitlich in zwei Richtungen – nach vorne und nach hinten – zu bewegen sein, um die Klinge heraus- und wieder in den Griffkörper zurückzuschieben. Für Rechts- und Linkshänder gleichermaßen geeignet ist auch der Schieber, der beidseitig oder auf
dem Messerrücken platziert ist. Wie bereits erwähnt kann es aber auch beim Tragen von Schutzhandschuhen optimal sein, durch das Drücken des Zangengriffes die Klinge heraustreten zu lassen. Es kann unter Umständen nötig sein, ein Sicherheitsmesser mit stufenlos verstellbarem Klingenaustritt zur Hand zu haben, bei dem die Klingenlänge variieren kann. Mit einer Einstellschraube oder einem Sicherheitsknopf ausgestattet kann der Betätigungshebel in der gewünschten Position arretiert werden. Dadurch kann einem unbeabsichtigten Ausfahren der Klinge entgegengewirkt werden. Als weitere Möglichkeit zum Klingenaustritt kann sich auch für ein Modell entschieden werden, bei dem die Klinge durch eine schlagende Bewegung aus dem Handgelenk automatisch austritt.

Ein letzter überaus wichtiger Aspekt bei den auf die Klingen bezogenen Sicherheitsmessereigenschaften stellt der Klingenwechsel dar. Bei allen MARTOR®-Produkten stellt sich dies als sehr einfach heraus, um ebenfalls den Einsatz verschiedener Klingen mit unterschiedlichen Schliffen zu gewährleisten. Daraus resultierend kann ein Produkt vielfältig Einsatz finden und je nach Verwendungszweck verändert werden, sodass sich eine Breitschliff-Klinge mit abgestumpften Spitzen beispielsweise zu einer Hakenklinge umfunktionieren lässt. Je nach Modell des Sicherheitsmessers kann ein Klingenwechsel entweder mit oder ohne Hilfsmittel erfolgen. Dies hängt ganz zentral damit zusammen, wo das Produkt jeweils Einsatz findet. So kann es in der Lebensmittelindustrie von ganz elementarer Bedeutung sein, dass sich das Messer nur mit einem spezifischen Werkzeug öffnen lässt, das sich im alleinigen Besitz der autorisierten Person befindet. Es erfolgt demnach eine Art „Abschließen“ des Sicherheitsmessers. Eine weitere Möglichkeit in diesem Kontext kann auch die Verwendung eines Einweg-Sicherheitsmessers sein, da so gewährleistet werden kann, dass sich keine Kleinteile während des Arbeits- oder Produktionsprozesses lösen. In anderen Fällen kann, wie bereits erwähnt, der Wechsel zwischen unterschiedlich beschaffenen Klingen ein enormer Vorteil sein, wobei in jedem spezifischen Fall wiederum verschiedene Arten des Klingenwechsels vorherrschen, die sich als anwenderfreundlich darstellen und schnell in den Arbeitsalltag integrierbar sind.

In diesem Zuge ergibt sich eine weitere Eigenschaft, die für die gute Handhabung des Messers zuträglich ist. So können viele Modelle der MARTOR®-Sicherheitsmesser gleichermaßen von Rechts- und Linkshändern verwendet werden, da sich ihre Klinge spielend leicht um 180° drehen lässt. Um die Klinge heraustreten zu lassen, ist somit auch ein beidseitiger Schieber am Produkt angebracht, sodass auch ein Links- oder Rechtshänder dieses spezifische Cuttermesser / Sicherheitsmesser für seine Bedürfnisse umrüsten kann.

Neben den beschriebenen Produkten zeichnet sich MARTOR® darüber hinaus noch durch umfangreiche Zubehör-Produkte aus. So bietet das vielfältige Angebot von wolkdirekt ebenfalls spezifische Arbeitswerkzeuge im Bereich der Cuttermesser / Sicherheitsmesser, die beispielsweise speziell zum Schneiden von Folien, Papier, Bahnen, Verbundglas, Schaumstoff u.v.m geeignet sind. Je nach Produkt wird mit Reißen, Schieben oder Ziehen gearbeitet und ein Metallplättchen oder eine Spitze erleichtert im spezifischen Fall das Einstechen in das jeweilige Material. Auch verschiedene Griffe oder ein praktischer Taschenclip befinden sich als Zubehör im Angebot von wolkdirekt.com.

Sicherheit für jedermann – Unfallverhütung leicht gemacht durch Cuttermesser von MARTOR®

Die vielfältigen Produkte, die je nach Anforderung und gewünschtem Einsatzgebiet ausgewählt werden können, lassen sich allesamt auf einen gemeinsamen Nenner bringen, der im Zentrum der Produkteigenschaften eines Sicherheitsmessers stehen muss. Der Sicherheitsaspekt ist innerhalb eines Unternehmens von größter Wichtigkeit und äußert sich bei MARTOR® durch drei unterschiedliche Sicherheitsstufen. Diese wirken der Tatsache entgegen, dass das Messer als eine der häufigsten Unfallursachen in einem Unternehmen oder Betrieb gilt. Häufig kann das Messer zu leicht vom Schneidgut abrutschen, die Klinge tritt nach Beendigung des Schneidvorganges aus dem Schneidgut aus oder es kann zu leicht in die Klinge gegriffen werden, wodurch schlimme Unfälle produziert werden. Auch kann sich die Handinnenfläche aufreiben, wenn beispielsweise ein Messer mit zu schmalem Griff verwendet wird. All diesen Szenarien wirken die Produkte von MARTOR® durch ihre Eigenschaften entgegen.

Die erste Stufe des federbelasteten, automatischen Rückzuges muss aktiv vom Anwender ausgelöst werden. Dies erfolgt dadurch, dass der Daumen vom Schieber genommen wird. Dann kann die Klinge beim Verlassen des Schneidmaterials in den Griffkörper zurückgezogen werden. Diese Stufe bietet ein solides Maß an Sicherheit, wird jedoch von der Methode der zweiten Stufe noch erhöht, indem ein vollautomatischer Rückzug der Klinge erfolgt, wenn die Klinge das Schneidgut verlässt. Sobald der erste Schnitt getätigt wird, gilt dieser Mechanismus als ausgelöst. Die zweite Stufe ist die zuverlässigste und sicherste, wenn es sich um Messer mit ausfahrbaren Klingen handelt. Nur noch die dritte und höchste Stufe kann den zuvor genannten Mechanismus überbieten, allerdings handelt es sich bei ihr um Produkte, die eine verdeckt liegende Klinge besitzen. Diese kann nicht in allen Schneidvorgängen die dienlichste sein, doch kann durch die Klingenposition eine Verletzung beinahe gänzlich ausgeschlossen werden. Die nicht hervorstehende Klinge ist besonders für Folien, Folien- und Papierbahnen und Ähnliches nutzbar. MARTOR® bietet demnach eine Vielfalt an Produkten an, die in Ihrem Betrieb ein optimales Maß an Sicherheit gewährleistet und zudem jedem Anwender und dem entsprechenden Einsatzbereich individuell gerecht wird.

*Dieser Text ist nach GNU-FDL frei lizenziert


berufskleidung
Reinigung von Berufskleidung – Selbst waschen oder waschen lassen?

Alarmierende Studie der Gesellschaft für Konsumforschung

In Deutschland, England, Polen und Belgien wurden Personen zu ihrem Reinigungsverhalten in Bezug auf ihre Berufskleidung befragt. Die Ergebnisse bieten Anlass zur Sorge, denn nur wenige Arbeitnehmer machen sich Gedanken über einen gründlichen und keimfreien Waschvorgang. Weiterlesen