ISO 22000

Immer wieder kommt es zu Meldungen von Erkrankungen durch schlechte Lebensmittel oder über Mängel in der Produktion. Dies führt nicht nur zu Verunsicherungen bei den Verbrauchern, sondern kann je nach Schweregrad auch eine Gefahr für die Verbraucher sein. Um solche Schreckensmeldungen über Lebensmittel zu verhindern, gibt es neben den Kontrollen durch die Aufsichtsbehörden auch umfangreiche Regelwerke zur Lebensmittelsicherheit. Diese Regelwerke sind notwendig, da eine Vielzahl an Akteuren von der Produktion bis hin zum Verkauf der Lebensmittel beteiligt sind. Ein solches Regelwerk ist die international abgestimmte ISO 22000. Konkret geht es in der ISO 22000 um den Aufbau und Betrieb eines Managementsystem zur Lebensmittelsicherheit, der Titel der ISO 22000 lautet: „Managementsysteme für die Lebensmittelsicherheit – Anforderungen an Organisationen in der Lebensmittelkette“. Wie bei einem jeden Managementsystem beschreibt die ISO 22000 die einzelnen Schritte des Managementkreislaufs. Dies fängt bei der Definition der Ziele an, geht über die Auswahl und Festlegung von geeigneten Maßnahmen bis hin zur Kontrolle und Optimierung der Maßnahmen und Ziele.

Die ISO 22000 spricht aber nicht nur die Produktionsbetriebe in der Lebensmittelherstellung an, sondern auch alle anderen beteiligten Unternehmen in der Lebensmittelkette, so auch die Zulieferbetriebe oder die Händler. Denn die Lebensmittelsicherheit muss nicht nur bei der Produktion, sondern auch beim Transport oder direkt im Supermarkt eingehalten werden.

Um dies zu gewährleisten sind einheitliche Maßstäbe in der Lebensmittelsicherheit notwendig, so wie sie die ISO 22000 beschreibt. Neben den einheitlichen Maßstäben wollte man mit der ISO 22000 aber auch verhindern, dass es unterschiedliche Regelungen zur Lebensmittelsicherheit gibt. Veröffentlicht wurde die ISO 22000 am 30.09.2005 durch die Internationale Organisation für Normung (ISO).


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